Aktuelles

Langer weiter auf Erfolgskurs

29 August 2017
Eric Joos

Unser Bild zeigt von links Tobias Thum (CDU Ortsverband Illmensee), Geschäftsführer Ralf Doll, Klaus Burger, Lothar Riebsamen und Firmengründer Anton Langer. BILD PRIVAT

Bundestagsabgeordneter Lothar Riebsam und Landtagsabgeordneter Klaus Burger besuchen Unternehmen

Illmensee (siv) Im Gespräch mit Geschäftsführer Ralf Doll und Firmengründer Anton Langer informierten sich die beiden CDU-Politiker Lothar Riebsamen und Klaus Brugger über die Arbeit der Langer GmbH, informierte das Unternehmen in einer Mitteilung über den Politikerbesuch. Die aktuelle Entwicklung in der Automobilindustrie war ein Hauptthema des Austausches. Langer ist seit Jahren führend als Zulieferer für die Autoindustrie sowie in der Luft- und Raumfahrt tätig und beobachtet die Veränderungen sehr genau. Auf Nachfrage des SÜDKURIER ergänzte Geschäftsführer Doll die Gesprächsinhalte, wobei es auch um die Zukunft der Autoindustrie ging. „Natürlich produzieren wir auch im Fahrzeugbereich für den Verbrennermotor. Aber gerade im Kunststoffbereich sind wir auch im Bereich der Lüftung tätig“, erläuterte Doll, dass auch batteriebetriebene Fahrzeuge eine Bremslüftung oder eine Batterielüftung benötigen. Daher sei das Unternehmen auch heute schon ein wenig Verbrenner unabhängig. „Darüber hinaus bauen wir Lehren, Messmittel und Prototypenfahrzeuge, die auch für die batteriebetriebenen Fahrzeuge benötigt werden“ , ergänzte der Geschäftsführer. Bezüglich der Zukunft des Verbrennungsmotors ist Ralf Doll überzeugt, dass es bei Benzin wie Diesel noch erhebliche Potenziale gebe, was die Sauberkeit angehe . Dazu müssen aber einheitliche Vorgaben und Emissionswerte vorgegeben werden. „Dazu gehört, dass man ein Serienfahrzeug im Echtbetrieb teste, ohne dass die Spalte abgeklebt, nur mit Tempo 90 gefahren wird und sonstige unnatürliche Veränderungen vorgenommen werden“, nimmt er Bezug auf die aktuelle Diskussion. Einig waren sich Unternehmensführung und Politiker nach seinen Angaben, dass die Entwicklung der E-Autos oder Brennstoffzellenautos weiter gehen müsse, um die Feinstaubbelastung zu reduzieren. Bezüglich der Standortentwicklung für Langer ergänzte Doll im SÜDKURIER-Gespräch, dass sich die Firma mit derzeit 190 Beschäftigten vergrößern wolle, aber aufgrund der Probleme mit der Löschwasserversorgung im Gewerbegebiet ausgebremst werde.

Quelle: Südkurier vom 26.08.2017